Passalacqua im Fokus – Teil 1: Cremador Kaffeebohnen
Passalacqua im Fokus – Teil 1: Cremador Kaffeebohnen für den Vollautomaten? Eine lohnenswerte Wahl!
Eine neapolitanische Erfolgsgeschichte in der Tasse
Die Rösterei Passalacqua wurde 1948 in Neapel gegründet – kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, in einer Zeit des Wiederaufbaus und Aufbruchs. Was damals als kleine Familienrösterei mit einem einzigen 5-kg-Röster begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte hinweg zu einem der bekanntesten italienischen Kaffeemarken weltweit. Was uns sehr verwundert hat, ist das Caffè Passalcaqua in den letzten Jahren sehr viel Kaffee verkauft in Amerika. Heute steht Passalacqua für Tradition, Charakter und Authentizität – und ist weit über die Grenzen Süditaliens hinaus beliebt.
In Neapel, wo der Espresso zu den Grundbedürfnissen des Alltags zählt, wurde Kaffee trinken zur Kulturform erhoben. Es ist die Stadt der kleinen Bars, der lauten Tresen und der schnellen, intensiven Espressi – oft serviert im Stehen, aber immer mit der neapolitanischen Hingabe. Die verschiedenen Sorten von Passalacqua spiegeln genau dieses Lebensgefühl wider: kräftig, dunkel, mit einer dichten Crema und einem vollmundigen Aroma, das in Erinnerung bleibt.
Cremador – die ausgewogene Mischung mit Tiefe
Die Sorte Cremador ist ein echtes Highlight im Passalacqua-Sortiment. Die Mischung besteht zu 70 % aus Arabica- und 30 % aus Robusta-Bohnen – eine klassische Komposition, die sowohl Intensität als auch Finesse mitbringt. Die Bohnen werden dunkel, aber nicht überröstet – das Ergebnis ist ein vollmundiger Espresso mit reichhaltigen Röstaromen, einem Hauch von Schokolade und Nuss sowie einer sehr feinen, dichten Crema.
Cremador zählt zu den weniger öligen Röstungen im Passalacqua-Portfolio. Das bedeutet: Die Bohnen sind nicht ganz so stark glänzend wie etwa bei der Sorte Mehari, was sich positiv auf die Verwendbarkeit in modernen Kaffeemaschinen auswirkt.
Ein weiterer interessanter Punkt: Auch wenn Passalacqua die genauen Ursprünge der enthaltenen Bohnen nicht öffentlich macht, sind es fünf verschiedene Herkünfte – vermutlich aus Südamerika, Indien und Afrika – die dieser Mischung ihre Tiefe und Struktur verleihen.
Wie gut funktioniert Cremador im Vollautomaten?
Eine häufige Herausforderung bei italienischen Röstungen: Sie sind oft zu ölig für Kaffeevollautomaten.
Dies führt auf Dauer zu Rückständen im Mahlwerk oder zu Verstopfungen der Brühgruppe. Beim Cremador ist das anders. Unsere Produkte aus der Kategorie Reinigung können hier etwas Abhilfe schaffen.
Er zählt zu den am besten geeigneten Passalacqua-Sorten für den Einsatz im Vollautomaten:
- Der geringere Ölgehalt schont die Technik
- Die Bohnen lassen sich gut mahlen und dosieren
- Geschmacklich überzeugt er auch in der automatisierten Extraktion
Ob im Vollautomaten zu Hause oder im Büro, der Cremador bringt zuverlässig süditalienischen Espressogenuss in die Tasse – kräftig, aber nicht bitter, vollmundig, aber nicht schwer.
Doch nicht nur im Vollautomaten funktioniert dieser Kaffee hervorragend. Auch in folgenden Zubereitungsarten entfaltet er seine Stärken:
- Siebträgermaschine: Besonders dichtes Aroma und volle Kontrolle über den Brühvorgang
- Mokkakanne (Bialetti): Perfekte Wahl für den klassischen Herd-Espresso
- French Press (grober Mahlgrad): Für experimentierfreudige Kaffeeliebhaber, die neue Nuancen entdecken möchten
Unser Fazit
Mit Cremador beweist Passalacqua, dass sich traditionelle italienische Röstkunst und moderne Kaffeetechnologie nicht ausschliessen. Diese Mischung vereint alles, was einen grossartigen Espresso ausmacht: Intensität, Ausgewogenheit, eine verführerische Crema – und überraschende Vielseitigkeit in der Zubereitung.
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Passalacqua Cremador – 1 kg Bohnen bei Espressa.ch
Im nächsten Teil unserer Serie widmen wir uns der Sorte Mehari – eine Spur kräftiger, mit noch mehr Neapel in jeder Tasse. Bleiben Sie gespannt!