Quarta Caffè eine Reise nach Lecce Apulien
Quarta Caffè – Der Stolz Süditaliens aus Lecce
Italien ist weltberühmt für seinen Kaffee – und das nicht ohne Grund. Von Nord bis Süd gibt es unzählige Kaffeeröstereien, die für höchste Qualität, ausgefeilte Rösttechniken und eine starke regionale Verwurzelung stehen. Während viele der bekanntesten Marken, wie Kimbo Caffè oder Caffè Toraldo, aus Neapel stammen, möchten wir heute den Blick etwas weiter nach Süden richten – in die Region Apulien. Genauer gesagt: nach Lecce, wo sich der Hauptsitz von Caffè Quarta befindet.
Gegründet in der pulsierenden Industriezone von Lecce, hat sich Quarta Caffè zur unumstrittenen Nummer 1 im Absatz des Stiefels entwickelt. Von Süden mit Blickrichtung in die Schweiz wie Santa Maria di Leuca bis kurz vor Brindisi und Taranto – gibt es kaum eine Bar oder ein Haushalt, der nicht auf den charaktervollen Kaffee von Quarta schwört. Besonders beliebt ist Quarta Caffè für die Zubereitung in der traditionellen Moka-Kanne oder als praktische E.S.E.-Pads, die in Süditalien stark verbreitet sind.
Wir haben uns vor Ort in den Bars und Geschäften umgehört: Welcher Kaffee wird zu Hause wirklich getrunken? Die Antwort war deutlich – die meisten Italiener aus dieser Region schwören auf Quarta Qualità Rossa, entweder gemahlen für die Moka-Kanne oder alternativ als ganze Kaffeebohne. In Bars und Restaurants hingegen sind vor allem die Sorten Superiore und Argento in Verwendung – zwei kräftige Espressomischungen, die besonders gut in professionellen Maschinen zur Geltung kommen. Uns überraschte etwas, dass die Mischung Superiore in vielen Bars in Verwendung war, da sie bei uns eher weniger bestellt wird – dafür aber, wie auch in Süditalien, die Mischung Argento.
Geröstet wird bei Quarta Caffè in traditionellen Rösttrommeln – ein Verfahren, das eine gleichmässige und aromaschonende Entwicklung der Bohnen ermöglicht. Darüber hinaus betreibt einer der Inhaber selbst noch eine exklusive Röstlinie namens EDO Quarta.
Diese wird in kleinen 5-Kilogramm-Trommeln hergestellt, die nebeneinander in der Rösterei stehen. Jede Charge wird individuell auf Wunsch geröstet – in kleinsten Mengen und mit höchster Sorgfalt. Diese Nähe zur Handarbeit zeigt deutlich: Quarta versteht sich nicht nur als grosser Produzent, sondern bleibt dem traditionellen Handwerk und der Region tief verbunden.
Ein weiterer Beweis für diese Leidenschaft ist das firmeneigene Labor, in dem jede Röstung streng geprüft wird. Nur wenn der Kaffee den hohen Qualitätsanforderungen entspricht, gelangt er überhaupt in den Verkauf. Ebenso bietet Quarta Caffè Schulungen und Barista-Kurse an – vom perfekten Espresso bis hin zu Latte Art. Damit vermittelt das Unternehmen nicht nur Geschmack, sondern auch Wissen und Begeisterung für Kaffee in der Region.
Darüber hinaus setzt Quarta Caffè starke Akzente im Bereich Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Das Unternehmen war eine der ersten Röstereien in Süditalien, die konsequent auf Solarenergie und Fernwärme gesetzt hat – ein wichtiger Schritt in Richtung CO₂-Reduktion. Zudem werden zahlreiche soziale Projekte in der Region unterstützt, etwa im Bereich Bildung, Jugendförderung oder soziale Inklusion. Dieses Engagement zeigt: Quarta ist nicht nur ein Kaffeeproduzent, sondern ein aktiver Teil der Gemeinschaft in Lecce und ganz Puglia.
In Lecce selbst gibt es noch weitere kleine Röstereien, wie zum Beispiel Caffè Valentino, die ebenfalls ihren Sitz in der Industriezone haben. Doch keiner geniesst einen solchen Stellenwert wie Quarta Caffè. Für viele in Apulien ist dieser Kaffee nicht nur ein Getränk – sondern ein Teil der regionalen Identität.
Wenn Sie also das nächste Mal einen authentischen süditalienischen Kaffee probieren möchten, greifen Sie zu Quarta Caffè – dem Geschmack von Lecce, der ganz Puglia verbindet.
Pekannuss-Kekse mit
100% Arabica Barocco Kaffee
(Cookies mit Kaffee)
Sehr einfach in ca. 20 Minuten zubereitet – ein unglaublich leckeres Rezept von Quarta Caffè.
Zutaten:
- 250 g Weizenmehl Type 00 (ideal für Pizza und Pasta)
- ½ Teelöffel Barocco-Kaffeepulver
- ½ Espressotasse starker Barocco-Kaffee (Ristretto)
- 70 g Pekannüsse
- ½ Teelöffel Natron (z. B. Bicarbonato purissimo di sodio)
- 120 g Butter (weich)
- 120 g brauner Rohrzucker
- 120 g weisser Zucker
- 1 Ei
- ½ Teelöffel Bourbon-Vanillepulver
Zubereitung:
- In einer Schüssel Mehl, beide Zuckersorten, Kaffeepulver, Vanille, Salz und Natron gut vermischen.
- Das Ei, die weiche Butter und den Ristretto-Kaffee hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten. Anfangs ist der Teig krümelig, wird aber schnell geschmeidig wie Mürbeteig.
- Die Pekannüsse grob hacken und unter den Teig mischen.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Aus dem Teig kleine Kugeln formen, mit Abstand auf dem Blech verteilen und ca. 10 Minuten backen.
Tipp: Für ein besonders intensives Aroma empfehlen wir die Verwendung von frisch gebrühtem Barocco Ristretto.
Einfach, schnell und richtig lecker – typisch italienisch!